Stimmen

Du wirkst auf mich authentisch, energisch, kompetent, charismatisch, sensitiv und bist an der richtigen dazu passenden Stelle.

Monika (Gesundheitberaterin, München)

Ich dachte schon, ich würde mich von der Scheidung nie erholen… Dass ich nach wenigen Monaten wieder lachen und sogar bald mit einem neuen Freund zusammen ziehen werde, hätte ich nicht für möglich gehalten. 1000 Dank!
Alisa (Architektin, Berlin)

Ich bin dankbar für Deine Beiträge auf YouTube und für die Interviews zum Sexualitätskongress. Großartige Beiträge – ich bin ein großer Fan! Ich bin glücklich über Dein sensationelles Wirken, es braucht die Welt.
Cornelia (Dresden)

Frau Petzold arbeitet sehr professionell und hat eine besondere Art, alle Problematiken auf den Punkt zu bringen. Sie hat ein freundliches Wesen gepaart mit Kompetenz und viel Wissen. Ich fühlte mich sehr wohl und gut aufgehoben. Mein Anliegen hat sich geklärt und ich konnte eine gute Entscheidung treffen. Somit meine eindeutige Empfehlung
Natalie V. (Kosmetikerin, Hannover)

Bevor ich Elinor kennengelernt habe, kannte ich Hypnose nicht. Ich war erst wenige Monate in Deutschland wegen dem Studium, Rest der Familie im Ausland. Ich habe einen starken Willen, aber die Probleme wuchsen mir über den Kopf und ich hatte Angst, dass ich zusammenbreche. Eine Methode wie Hypnose – ohne Argumente, ohne Zwang – kam mir wie gerufen. Innerhalb der letzten 13 Monate hat sich mein Leben komplett verwandelt. Wie es möglich war, die Knackpunkte eins nach dem anderem so schnell und gründlich zu regeln, kann ich mir nicht erklären. Dank Elinor bin ich wieder fit (und ein Fan von Hypnose) geworden.
Tobias P. (Maschinenbaustudent, Hannover)

Nach dem ich bei Dir war, sehe ich meine Frau und unsere Partnerschaft mit anderen Augen. Kaum zu glauben, dass ich noch vor Kurzem über Trennung nachgedacht habe!
Johannes P. (Selbstständig im Hotelgewerbe, Quedlinburg)

Ich habe mich an Elinor gewendet, als ich kurz vor dem Abschluss meiner Berufsausbildung stand. Trotz meiner Kompetenz, der ich mir bewusst war, hatte ich furchtbaren Angst vor der Prüfung. Nach wenigen Hypnosesitzungen bestand ich mit guten Noten. Kurz danach bekam ich eine super Anstellung und habe auch privat einiges zum Besseren verändert. Die Unterstützung dieser (Fach)Frau hat mir geholfen, mein Leben und die Welt im anderen Licht zu sehen. Danke, dass es Dich gibt!    

Anastasiya B. (Operationstechnische Assistentin, Hannover)

Ich wende mich an Elinor jedes Mal, wenn ich etwas Wichtiges nicht allein auf die Reihe kriege. Ich stehe mitten im Leben und bin zufrieden, aber hin und wieder gibt es neue Herausforderungen und das ist auch gut so. Es gehört für mich inzwishen zu meinem persönlichen Luxus, Elinor als “meine” Therapeutin zu haben. Egal wo ich gerade bin. Dafür ist die Skype-Option genial! 
Isabelle (Choreografin, Paris)

Meine Stimme

– im Gespräch mit Journalistin Marike Frick –

über die Entwicklung der Me-too-Debatte, Beziehungen, die aus dem Gleichgewicht geraten sind und darüber,

wie Frauen der Gewalt ein Ende setzen können.

„Das ganze Land braucht eine Therapie“  

Frage: Du hast als Frau eine Praxis für Männer eröffnet. Das musst du mir erklären!
Elinor: Ich finde es so furchtbar, was gerade in Deutschland geschieht. Diese Fronten, die sich zwischen Männern und Frauen bilden. Mag es sich größenwahnsinnig anhören, aber ich will dazu beitragen, dass wir weniger Geschlechter-Krampf haben. Eine Frau erkennt sich vollständig in Gegenwart eines Mannes und umgekehrt – wir können uns gegenseitig (hoch)halten.

Frage: Aber die „Me-too“-Debatte hat ja durchaus ihren Grund…
Elinor: Das, was daraus jetzt entwächst, ist nicht gesund. Das ist wie ein Pendel, das vom einen Extrem – Unterdrückung und Patriarchat – jetzt in die andere Richtung ausschlägt. Das hat etwas von Gegenwehr, und Gegenwehr kann nicht die Lösung sein, wenn wir miteinander leben möchten. Wo ist da die gesunde Balance?

Frage: Wie sieht aus deiner Sicht so eine gesunde Balance aus?
Elinor: Dass Männer und Frauen sich gegenseitig anerkennen, respektieren und unterstützen – ohne ständigen Kampf. Als Sexualberaterin, als Psychotherapeutin und Hypnosetherapeutin beobachte ich, dass Frauen einerseits ihre Rechte und Unabhängigkeit brauchen und sich mehr Respekt und Anerkennung wünschen, aber im Gegenzug nicht bereit sind, Respekt und Wertschätzung zu geben. Das schmerzt mich richtig.

Frage: Warum geht dir das so nahe?
Elinor: Ich finde, das hat sehr viel damit zu tun, wie Deutschland mit seiner eigenen Geschichte umgeht, und diese Geschichte betrifft mich auch: Ich bin ukrainisch-stämmige Jüdin. Ich beobachte, dass man in Deutschland zur Toleranz weichgeprügelt wird – als Konsequenz aus der besonderen Geschichte. Dann heißt es: Vergiss die Unterschiede! Andere, Fremde, als genau gleich anzusehen, gilt als gut. Doch es ist nicht dasselbe, als sich selbst dabei kleinzumachen. Mich irritiert und nervt es, zu sehen, wie sich Deutschland in der Flüchtlingspolitik verhält. Zu helfen, weil man es kann ist das eine. Weil man es als Buße tun muss – etwas gans anderes. Wenn ich dieses Land als meinen Patienten betrachten würde, dann würde ich sofort sagen: Das ist nicht gesund! Der Patient wird nicht genesen, solange er sich duckt – egal wieviel „Schuld“ er auf sich bisher geladen hat. Das Land muss seinen Frieden mit der Geschichte schließen, um genesen und sich weiterentwickeln zu können. Männer und Frauen auch.

Frage: Eine heikle Debatte…
Elinor: Ja, ich habe auch erfahren, dass man mich absolut missversteht. Ich hatte zu diesem Thema mal etwas auf Facebook gepostet – und einige Leute haben mich zerfetzt. Die haben gesagt: „Du schüttest Wasser auf die rechte Mühle!“ Meine Güte, ich bin slawische Jüdin! Ich kann nicht rechts mitspielen. Ich kann nur sagen, wie ich es beobachte.

Frage: Und du kannst etwas verändern, indem du Männern hilfst?
Elinor: Ich wünsche mir, dass die Männer sich aus der Abhängigkeit von Sex und von der Bewertung der Frauen befreien. Nach meiner Beobachtung sind Männer durch und durch abhängig davon, wie der Sex mit Frauen ausfällt. Wie die Frau das annimmt oder wertschätzt. Das beeinflusst auch, wie sie in der Öffentlichkeit gesehen werden. Dieser Druck lastet auf ihnen – offen oder stillschweigend. Mir ist klar, dass es im Gegensatz dazu steht, wie sich manche Frauen fühlen – ausgebeutet, siehe Me-too-Debatte. Aber es ist kein Widerspruch! Frauen sehnen sich nicht nach den „dominanten“, sondern nach starken Männern.

Frage: Bitte?! Männer sind die eigentlichen Opfer?
Elinor: Ich spreche hier nicht über die Gewalt-Verbrechen – sie gehören bestraft. Von der Grundeinstellung her, im Alltag, sind Männer zumindert abhängiger und empfindlicher, als wir das öffentlich wahrnehmen. Wir, Menschen, suchen bewusst und unbewusst den Kontakt zueinander und die Anerkennung. Die Frauen wünschen sich Sicherheit und Bewunderung. Die Männer suchen tief im Inneren die Zuneigung der Frau. Ich möchte sie darin unterstützen, ihren Wert wiederherzustellen, unabhängig davon, ob sie von einer Frau (sexuell) anerkannt werden oder nicht. Denn in Wirklichkeit suchen die meisten von ihnen in einer Beziehung die Bestätigung „Du bist richtig, du bist gewollt“.

Ich habe neulich das Programm einer Männerveranstaltung gesehen. Da sollten auch zwei Frauen über das Flirten referieren. Das hat mich wütend gemacht. Es geht um die Männerbewegung, die als Gegengewicht zu der Frauenbewegung schon seit Jahren im Raum steht: Die Männer vereinigen sich, weil sie mehr Halt brauchen. Und dann kommt da sowas wie Flirt-Coaching! Für mich als Psychotherapeutin wirkt das so, als würde man den Männern sagen: „Ihr sexsüchtigen Idioten, ich zeige euch, wie ihr bei uns wirklich landen könnt!“ Selbst als Frau finde ich das beleidigend und erniedrigend. Eine Entwürdigung der Männer.

Frage: Brauchen wir also eine Männerbewegung?
Elinor: Wir brauchen vor allem, dass beide Seiten aus sich heraus glücklich oder zumindest ausgeglichen sein können, bevor sie aufeinander zugehen, und nicht den anderen dafür brauchen. Sonst sind wir nicht frei. Keinen Kampf um die Gleichberechtigung, sondern Gleich-Wertschätzung und gegenseitigen Respekt – diese 5 Worte sind mein Aushängeschild geworden.

Frage: Was willst du erreichen für die, denen du hilfst?
Elinor: Ich merke, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau viel friedvoller, unabhängiger und fruchtbarer sein könnte, wenn man echten Respekt zueinander spürt. Ich möchte bewirken, dass die Beziehungen gesünder werden und weniger psychisch kranke Kinder in die Gesellschaft gesetzt werden. Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel: Die Jungs, die in der Frauenbewegung groß geworden sind, haben ihre männlichen Qualitäten verneint. Sie haben gelernt: Als Mann darf ich nicht sein, weil ich dann Vergewaltiger bin. Und ich muss unbedingt den Frauen gefallen. Das ist keine Basis für ein Gleichgewicht – es ist eine erzwungene Unterwerfung. Sowas kann auf Dauer nur schief gehen!

Frage: Gibt es ein persönliches Erlebnis, das dich zu dieser Erkenntnis gebracht hat?
Elinor: Ich bin zum dritten Mal verheiratet und weiß, dass eine Trennung beiden Seiten den Boden unter den Füssen wegreisst. Auch mein Mann war schon in mehreren Ehen. Er wurde bis dato bei jeder Scheidung finanziell in die Knie gezwungen. Das ist doch Heuchelei! Die Frauen sagen: „Ich bin unabhängig und feministisch und brauche nichts von dir.“ Und wenn es zu einer Scheidung kommt, dann wird der Mann auf das Übelste ausgenommen. Dabei gibt es Wege, Trennungen gesünder zu gestalten.
Ehrlich wäre für mich, zu sagen: Unser Bündnis geht auseinander – ich bin unabhängig – du schuldest mir nichts, ich schulde dir nichts. Aber wenn es um Trennung geht, ist die groß proklamierte Unabhängigkeit der Frauen plötzlich dahin.

Frage: Was genau ist da in deinem Umfeld passiert?
Elinor: Auf einmal hatten die Männer keinen Zugriff mehr auf die Kinder. Das macht Kinder krank. Wenn die Frauen den Mann verteufeln und das Kind wächst in dem Bewusstsein auf: “Mein Vater ist ein Arschloch.“ Die Frau geht weiter durch das Leben in dem Bewusstsein: „Er hat mich im Stich gelassen.“ Der Mann bleibt weiterhin in dem Gefühl: „Keiner will mich.“ So wird keiner glücklich. Wie oft höre ich von Frauen, wenn es um Trennung geht: „Zeig es ihm!“ Es geht sofort in den Kampf, ohne jeglichen Versuch, überhaupt einen Weg zu finden. Auch in meiner Umgebung beobachte ich immer wieder: Frauen benutzen Kinder als Machtmittel – und die Männer sind darüber tottraurig.

Frage: Die Frauen üben Rache?
Elinor: Ja, aber das darf wiederum nicht laut ausgesprochen werden. Keine möchte es selbst zugeben. Rachegefühle sind ja nicht politisch korrekt. Dabei wäre das gut, wenn man so einen Satz sagen würde: „Wir spüren nach jahrhundertelanger Unterdrückung das Bedürfnis, uns zu rächen.“ Dann ist das ausgesprochen und die Gegenseite kann Stellung nehmen: „Ja, das war echt Mist.“ Dann sind wir schon mal in einem Dialog!

Frage: Aber das machen die Frauen doch gerade! Die Me-too-Debatte ist schließlich ein Aufschrei nach Gerechtigkeit.
Elinor: Ja, das ist ein Aufschrei, der längst überfällig ist. Aber das entartet zum Teil in pauschalisierte Beschuldigungen ohne Grund und Boden. Jetzt müsste der Schritt kommen: „Bis jetzt war es so – und jetzt stelle ich es mir SO vor. Lass uns herausfinden, wie wir gemeinsam in eine neue Richtung gehen können.“ Bei der Scheidung nutzt es nicht zu sagen: „Wir sind auseinander, du bist ein Schwein, du siehst die Kinder nicht mehr.“ Besser wäre: „Es ist schiefgelaufen, ich lasse mich so nicht mehr behandeln und ich möchte mit dir ab jetzt nicht mehr leben. Aber als Eltern bleiben wir für immer verbunden. Deshalb stelle ich mir das folgendermaßen vor – im Sinne der Kinder.“
Das muss auf allen Ebenen passieren: Dass man zusammen herausfindet, wie ein gemeinsamer Weg aussehen kann. Ohne, dass eine Seite nur beschimpft wird und die Klappe zu halten hat. Wir müssen das Pendel endlich in die Mitte bringen!

Frage: Mir ist keine andere Frau bekannt die sich in der Öffentlichkeit so zeigt…                                                                                                  Elinor: Ich war sehr berührt und stolz darauf, zu erfahren, dass mein Engagement und unser Austausch mit Chris Peherstorfer und den anderen gleichgesinnten Kollegen*innen maßgeblich dem Projekt TWOGETHER zugrunde liegt, das in Wien stattfindet. Das Team hinter dem Projekt verkörpert mit der Idee „Men for women, women for men“ geradezu meine Vision. Wir setzen mit TWOGETHER jetzt schon neue Maßstäbe für den Umgang der Geschlechter miteinander. Dafür bin ich sehr dankbar.

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Das Fettgedruckte: für deinen GRATIS Gespräch kontaktiere mich bitte bis zum 30. Aug. 2019 – Termine danach unter Vorbehalt

Ich befinde mich im Moment in einem Retreat und arbeite an einem neuen Buch

Meine “Reisenotizen” veröffentliche ich nach und nach.

Wenn du magst, bleiben wir solange in Kontakt – über meine Newsletter.

Ansonsten bin ich nach wie vor unter der Nummer 0176-800 57 473 erreichbar.

Bleib neugierig und bis bald!